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FH Mainz mit “Goldenem Nagel” ausgezeichnet

Die interaktive Licht- und Klanginstallation /resonate/ der FH Mainz ist im Rahmen des diesjährigen Art Directors Club-Wettbewerbs mit einem der Hauptpreise, dem "Goldenen Nagel" in der Kategorie Nachwuchs/Räumliche Inszenierung, ausgezeichnet worden. Die Installation, ein Projekt des Masterstudiengangs "Kommunikation im Raum" der FH Mainz in Kooperation mit der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, besteht aus mehreren Kilometern Klangsaiten und acht Interaktionskörpern, die insgesamt 1600 steuerbare LEDs beinhalten. Wird an den Saiten gezupft, verändert sich die Spannung sowie die Schwingung der Seile und generiert auf diese Weise neue Klänge.

Der ADC-Wettbewerb ist einer von Deutschlands wichtigsten Kreativwettbewerbe. Allein in der Kategorie Nachwuchs sind in diesem Jahr
rund 1300 Arbeiten eingereicht worden. /resonate/ war im April 2012 im Rahmen der Luminale auf einem Containerboot am Holbeinsteg in Frankfurt am Main zu sehen und wurde in der Zeit von September 2012 bis März 2013 am Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe präsentiert. Bereits im Oktober 2012 war/resonate/ beim internationalen Designwettbewerb Commaward in der Kategorie Raum als Gewinner mit Gold ausgezeichnet worden.

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10. Forum Mainzer Medienwirtschaft: Kreativ gründen

Ein großer Erfolg war das 10. Forum Mainzer Medienwirtschaft, dass das Thema Gründungen am Medien und IT-Standort Mainz in den Fokus stellte. Die neueste Entwicklung der prosperierenden Branche stellte Prof. Hajo Weber vom IMO-Institut dar. In einer Studie hat das IMO-Institut die spannende Unternehmenslandschaft untersucht, die in Rhenland-Pfalz und besonders am Standort Mainz immer wieder Ausgangspunkt von tiefgreifenden Wandlungsprozessen, etwa in der Generierung neuer Produkte oder neuer Märkte ist. Durch die Studie ist es gelungen sich abzeichnende Trends zu identifizieren und zu bewerten. Was sind die Interessensschwerpunkte der Branche? Was macht Rheinland-Pfalz für Gründungen attraktiv? Wie kann unsere Region noch besser werden, wenn es um die Förderung jungen Unternehmergeistes geht? Die Frage der Förderungsmöglichkeiten wurde von Philipp Schultz von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz beantwortet (ISB). Der Wirtschaftsdezernent der Stadt Mainz, Christopher Sitte, stellte die Stärken der Landeshauptstadt heraus, die durch gezielte Standortinvestitionen dazu beiträgt, jungen Unternehmergeist zu bilden und zu binden. Ein Beispiel für diese Bemühungen ist das neue Gründerzentrum der Stadt Mainz, in dem die Initiative Mainzer Medienwirtschaft zum ersten Mal zu Gast war. Direkt vor den Toren der Unis finden die Unternehmer von morgen hier ideale Bedingungen, um ihre kreativen Ideen in die unternehmerische Tat umzusetzen.

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MOVING TYPES weiter in Bewegung

Die Erfolgsstory der viel beachteten Medienausstellung "MOVING TYPES – LETTERN IN BEWEGUNG" zur Geschichte von Typografie und animierten Buchstaben in Film, Werbung und Internet wird fortgesetzt - in Deutschland und in Europa. Ende Mai 2013 findet in Warschau das erste "MOTYF – moving typography international students' festival" statt, das ein hochkarätiges Symposium und ein internationales Filmfestival miteinander verbindet. Und ab September 2013 ist das Herzstück des Projektes, die Multimedia-Ausstellung "MOVING TYPES – LETTERN IN BEWEGUNG", im Dortmunder U", einem innovativen Zentrum für Kunst und Kreativität, zu Gast. "MOVING TYPES – LETTERN IN BEWEGUNG" wurde 2011 vom Zentrum Zeitbasierte Gestaltung (z zg) konzipiert, einem Zusammenschluss des Instituts für Mediengestaltung der Fachhochschule Mainz und der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, und danach sehr erfolgreich in Kooperation mit dem Gutenberg-Museum in Mainz realisiert. Die Ausstellung erzählt mit ihrem innovativen und bereits mehrfach mit Designpreisen ausgezeichneten Konzept via Tablets und QR-Tags die Geschichte der bewegten Typografie. Anhand ausgewählter Beispiele aus Kinofilmen, Werbung oder dem Internet erfährt und erlebt der Besucher sehr anschaulich, wie Buchstaben mehrdimensional wurden, "das Laufen lernten" oder regelrecht Charaktere ausbildeten, und wie Künstler, Designer und Gestalter die Schrift als Gestaltungselement einsetzten und weiterentwickelten. Wie zuvor in Mainz und Schwäbisch Gmünd, wird auch für Dortmund eine eigene 'Medienfassade' konzipiert und programmiert, die von Besuchern und Passanten per SMS mit gestaltet werden kann. Weitere Infos finden Sie hier.

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9. Forum Mainzer Medienwirtschaft: Intermedia Design und Intermedia Games

Mit den Medien vernetzt denken, kreativ handeln und gestalten lernen – das ist das Ziel des Studiengangs Intermedia Design (IMD) an der Hochschule Trier, der sich jetzt beim 9. Forum Mainzer Medienwirtschaft vorstellte. Prof. Franz Kluge, Ideengeber und treibende Kraft hinter dem intermediellen Studiengang in Trier, bot einen Überblick über Konzeption und Idee eines Studiums am Puls der Zeit, das die Chancen der modernen Medien- und Netzgesellschaft nutzt und sich den damit verbundenen Herausforderungen verantwortungsvoll stellt. Im Anschluss demonstrierte Marcus Haberkorn, Mitinitiator des Studiengangs, und junge Absolventen des Studiengangs am Beispiel avancierter Medien- und Computerspielprototypen und moderner Designansätze wie Design Thinking und User Experience Design, wie viel Innovation und Gründungsmotivation aus einem Bachelor-Studium freigesetzt werden können. Das Auditorium erlebte spannende Präsentationen eines vielleicht zukunftsweisenden Verständnisses der Beziehungen zwischen realer Welt und Virtualität. Und: Mit ihren kreativen Ideen aus dem Bereich der „Gamification“ streben Daniel Denne, Matthias Guntrum, Wolfgang Reichardt und Stephan Wirth die Selbständigkeit an. Das 9. Forum Mainzer Medienwirtschaft bündelte die Ressourcen Kreativität, technisches Know-How und Gründungsmotivation in einer Veranstaltung, die Zukunftsperspektiven für neue Formen und Märkte der Medienlandschaft aufzeigte.