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10. Forum Mainzer Medienwirtschaft: Kreativ gründen

Ein großer Erfolg war das 10. Forum Mainzer Medienwirtschaft, dass das Thema Gründungen am Medien und IT-Standort Mainz in den Fokus stellte. Die neueste Entwicklung der prosperierenden Branche stellte Prof. Hajo Weber vom IMO-Institut dar. In einer Studie hat das IMO-Institut die spannende Unternehmenslandschaft untersucht, die in Rhenland-Pfalz und besonders am Standort Mainz immer wieder Ausgangspunkt von tiefgreifenden Wandlungsprozessen, etwa in der Generierung neuer Produkte oder neuer Märkte ist. Durch die Studie ist es gelungen sich abzeichnende Trends zu identifizieren und zu bewerten. Was sind die Interessensschwerpunkte der Branche? Was macht Rheinland-Pfalz für Gründungen attraktiv? Wie kann unsere Region noch besser werden, wenn es um die Förderung jungen Unternehmergeistes geht? Die Frage der Förderungsmöglichkeiten wurde von Philipp Schultz von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz beantwortet (ISB). Der Wirtschaftsdezernent der Stadt Mainz, Christopher Sitte, stellte die Stärken der Landeshauptstadt heraus, die durch gezielte Standortinvestitionen dazu beiträgt, jungen Unternehmergeist zu bilden und zu binden. Ein Beispiel für diese Bemühungen ist das neue Gründerzentrum der Stadt Mainz, in dem die Initiative Mainzer Medienwirtschaft zum ersten Mal zu Gast war. Direkt vor den Toren der Unis finden die Unternehmer von morgen hier ideale Bedingungen, um ihre kreativen Ideen in die unternehmerische Tat umzusetzen.

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9. Forum Mainzer Medienwirtschaft: Intermedia Design und Intermedia Games

Mit den Medien vernetzt denken, kreativ handeln und gestalten lernen – das ist das Ziel des Studiengangs Intermedia Design (IMD) an der Hochschule Trier, der sich jetzt beim 9. Forum Mainzer Medienwirtschaft vorstellte. Prof. Franz Kluge, Ideengeber und treibende Kraft hinter dem intermediellen Studiengang in Trier, bot einen Überblick über Konzeption und Idee eines Studiums am Puls der Zeit, das die Chancen der modernen Medien- und Netzgesellschaft nutzt und sich den damit verbundenen Herausforderungen verantwortungsvoll stellt. Im Anschluss demonstrierte Marcus Haberkorn, Mitinitiator des Studiengangs, und junge Absolventen des Studiengangs am Beispiel avancierter Medien- und Computerspielprototypen und moderner Designansätze wie Design Thinking und User Experience Design, wie viel Innovation und Gründungsmotivation aus einem Bachelor-Studium freigesetzt werden können. Das Auditorium erlebte spannende Präsentationen eines vielleicht zukunftsweisenden Verständnisses der Beziehungen zwischen realer Welt und Virtualität. Und: Mit ihren kreativen Ideen aus dem Bereich der „Gamification“ streben Daniel Denne, Matthias Guntrum, Wolfgang Reichardt und Stephan Wirth die Selbständigkeit an. Das 9. Forum Mainzer Medienwirtschaft bündelte die Ressourcen Kreativität, technisches Know-How und Gründungsmotivation in einer Veranstaltung, die Zukunftsperspektiven für neue Formen und Märkte der Medienlandschaft aufzeigte.