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Schnittstellen (in) der Medienökonomie

Die Jahrestagung der bundesweiten "Fachgruppe Medienökonomie“ ist zu Gast an der Hochschule Mainz. Von Donnerstag, dem 13. November 2014, bis Samstag, 15. November, werden unter dem Titel „Schnittstellen (in) der Medienökonomie“ Wissenschaftler und Praktiker interdisziplinäre Schnittstellen zur Journalistik, zur Medienrezeption oder zur Medienpolitik diskutieren. Thematisch liegt der Fokus der Tagung auf digitalen Medien, hier insbesondere Benutzer-, Hardware- und organisatorischen Schnittstellen.
Das prominent besetzte Programm ist - auch dank aufwändigem Review-Prozess - hoch aktuell.
Weitere Infos gibt es hier.

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16. Forum Mainzer Medienwirtschaft: Smarter Education

Das 16. Forum Mainzer Medienwirtschaft und trotzdem eine Premiere! Zum ersten Mal laden der Medienausschuss der IHK für Rheinhessen und die Initiative Mainzer Medienwirtschaft zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein, zum Thema "Smarter Education".
Smarter Education nutzt die aktuellen technologischen Entwickungen in den Bereichen „Cloud“ „Analytics“,  „Mobile Computing" und „Social Media“ und wird das Lernen und Lehren aus Sicht von Experten revolutionieren. Jederzeit - an jedem Ort - mit jedem mobilen Endgerät sind Studium, Aus-und Weiterbildung machbar, kollaboratives, spielerisches Lernen und personalisierte Lernunterstützung  eröffnen für Studierende und Lehrbeauftragte eine neue Dimension der Wissensvermittlung. Ein Thema, das die IBM mit ihrer Forschung und Entwicklung der IT Technik maßgeblich mitentwickelt und fördert. Neben Fragen der technischen Möglichkeiten werden Lernmethoden und  Lernziele diskutiert, sowie die spannende Frage der Datensicherheit, wenn jeder Lernende immer und überall Zugriff auf die Lern-und Datenplattform haben kann.
Dieter Münk wird als  Vice Präsident IBM Systems and Technology Group das Thema "Smarter Education" aus Sicht der technologischen Entwicklungen darstellen.
Claudia Brenner, Geschäftsführerin Studium Digitale an der Uni Frankfurt wird die Chancen und Herausforderungen dieser Technologietrends aus didaktisch-wissenschaftlicher Sicht darstellen.

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11. Forum Mainzer Medienwirtschaft: Im Netz gehört werden – Effektives Online-Marketing

Ein Exabyte – eine Trillion Bytes – das ist in etwa die Datenmenge, die im Internet jeden Tag bewegt wird. Ein Marktplatz mit einer Trillion Marktständen. Klar, dass sich die Standbetreiber die Frage stellen, wie mache ich die Besucherinnen und Besucher auf meinen Stand aufmerksam? Hier kommt dem Onlinemarketing eine herausragende Bedeutung zu. Das 11. Forum Mainzer Medienwirtschaft gibt Einblicke in die Online-Marketing-Welt und legt dabei einen Fokus auf anwendungsorientierte Lösungen für die Praxis in kleinen und mittelständischen Unternehmen, wie „Search Engine Marketing“ (SEM) oder „Search Engine Optimization“(SEO). Die Veranstaltung zeigte beispielhaft, wie durch kooperative Forschung und lösungsorientierte Fragestellungen ein größtmöglicher Mehrwert für alle Akteure erzielt werden kann. Dazu referierten Prof. Dr. Bernd Jörs, Informationswissenschaftler an der Hochschule Darmstadt, Michael Buschmann, Geschäftsführer der takevalue GmbH, die Unternehmern im Bereich Onlinemarketing berät, sowie Sabine Schmidt, Projektmanagerin in der Unternehmenskommunikation der juwi Holding GmbH.

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Follow Up-Studie online – Medien, IT und Kreativwirtschaft am Standort Rheinland-Pfalz

Professor Dr. Hajo Weber, Leiter des IMO-Institus in Mainz, stellte unter dem Titel "Kreativ gründen - Der Medien- und IT-Standort Mainz" auf dem 10. Forum Mainzer Medienwirtschaft die Ergebnisse der Follow Up-Studie vor. Gemeinsam mit Dr. Lore Voigt und Gregor Orawski hatte Prof. Weber die Studie 2012 im Auftrag des rheinland-pfälzischen Miisterum für Inneres, Sport und Infrastruktur erarbeitet.
Die wissenschaftliche Untersuchung zu prosperierenden Zukunftsbranchen am Standort Rheinland-Pfalz.umfasst die Medien, die IT und die Kreativwirtschaft und stellt nicht nur den Status quo dar, sondern liefert darüber hinaus wichtige Erkenntnisse zu den Strömungen und Perspektiven in diesen Bereichen.

Zum Download der Follow Up-Studie

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8. Forum Mainzer Medienwirtschaft: Von Räumen, Landschaften und Objekten in virtuelle Welten!

Wie kann man die reale Welt messbar und virtuell erlebbar machen? Dieser Frage ging das 8. Forum der Initiative Mainzer Medienwirtschaft nach. Unter der Überschrift „Von Räumen, Landschaften und Objekten in virtuelle Welten – einfach und schnell!“ präsentierten die Referenten den wissenschaftlichen „state of art“ der maßstabstreuen Visualisierung von Gebäuden, Räumen und Landschaften in Architektur, Film oder Computerspielen.
Prof. Dr. Frank Boochs vom i3mainz erläuterte Unterschiede bei der geometrischen Erfassung von Objekten mit speziellen Messgeräten und mit handelsüblichen Digitalkameras. Es wurden verschiedene Techniken der Objektabtastung mit automatischer Punktwolkenerzeugung (3D-Modell) aus unsortierten, sich überlappenden Digitalfotos mit der structure from motion-Technik demonstriert.
Der Archäologe Dr. Markus Scholz illustrierte am Beispiel der im Jahr 2004 gefundenen Fragmente des römischen Grabmals von Frankfurt-Zeilsheim, wie durch den Einsatz moderner 3D-Scantechnik und computergestützter Modellierung auf Basis der archäologischen Auswertung eine ebenso wissenschaftliche wie anschauliche Rekonstruktion des einst rund acht Meter hohen Denkmals gelingt.
 

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7. Forum Mainzer Medienwirtschaft: Lesen im digitalen Zeitalter: neue Chancen durch das e-book

Das elektronische Buch und seine wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Potenziale waren Thema beim 7. Forum der Initiative Mainzer Medienwirtschaft. Wird das „e-book“ unsere Lesegewohnheiten ändern und wird es künftig noch auf Papier gedruckte Bücher geben? Das war die zentrale Frage, auf die sich das Publikum in der IHK in Mainz die Antwort von Forschern und Verlegern erhoffte.

Der Buchwissenschaftler Professor Dr. Stephan Füssel bescheinigte dem e-book einen wachsenden Marktanteil. So hätten die Deutschen im ersten Halbjahr 2012 rund 4,6 Millionen E-Books gekauft für zusammen 40 Millionen Euro – so viele wie im gesamten Jahr zuvor. Zwar seien die Zuwächse nicht so hoch wie in den USA, weil der extrem gut sortierte deutsche Buchhandel mit seinen kurzen Lieferfristen hohe Kundenzufriedenheit garantiere. Doch der Buchwissenschaftler blickt voraus: „Bis 2015 rechnen wir mit 12 -15 Prozent e-book Verkauf auf dem deutschen Buchmarkt – bei derzeit 2 Prozent Anteil.“

Einen weiteren Beleg für die zunehmende Lektüre von Texten via eReader oder Tablet kennt Füssel aus seinem universitären Alltag. Der Sprecher des Forschungsschwerpunktes Medienkonvergenz an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz weiß, dass bereits 80 Prozent der wissenschaftlichen Literatur digital verfügbar ist.

Dass allerdings immer noch 53 Prozent der Studierenden diese Texte lieber auf Papier ausdruckt, anstatt sie vom Bildschirm zu lesen, berichtet Professor Dr. Matthias Schlesewsky. Weil die Lektüre von e-books vielen Zeitgenossen - frei nach der Boulevard-Schlagzeile „Macht uns die moderne Technik dumm?“ - immer noch als „Lesen zweiter Klasse“ gilt, hat der Neurolinguist an der Johannes Gutenberg-Universität eine Studie zur Lesefähigkeit unterschiedlicher Medien gestartet. Im Experiment wurde die Lesbarkeit gedruckter Seiten mit der Lesbarkeit moderner Displays untersucht. Ein überraschendes Ergebnis: Während 18- bis 30-jährige Probanden die Texte auf Papier, eReader und Tablet gleich schnell erfassen, lesen Probanden jenseits der 60 Jahre die Texte am schnellsten – nicht auf Papier, sondern auf dem Tablet.

Wie die Verschmelzung des Mediums Buch mit dem Internet die Zukunft des Lesens verändert, erforscht der Buchwissenschaftler Dominique Pleimling, M.A. . Ihm zufolge spiegelt die wachsende Zahl entsprechender Internetportale, dass der Wunsch der Leser wächst, sich unabhängig von Zeit und Ort mit anderen Lesern oder den Autoren über die digital gelesenen Texte auszutauschen. Diese neue Art des „social reading“ eröffnet den Verlagen neue Möglichkeiten des Marketing, der Leserbindung oder der Autorenwerbung. Dass digitale Texthändler wie Amazon über ihre eReader Lesegewohnheiten ihrer Kunden registrieren können, wird zwar zu einer neuen Form des Datenhandels führen. Doch Verlage könnten damit neue Buchprojekte auflegen, die gezielt auf die Kundenwünsche zugeschnitten sind.http://www.bpb.de/apuz/145378/social-reading-lesen-im-digitalen-zeitalter?p=all

Davon weit entfernt ist die Mainzer Verlegerin Dr. Annette Nünnerich-Asmus. Sie bezeichnet sich zwar als „glühende Verfechterin des gedruckten Buches“, bewirbt aber ihre Verlag & Media GmbH mit dem Slogan „Ihr Generalunternehmer für Buch und neue Medien!“ Denn der Verlag, der sich auf Archäologie, Kunst und Geschichte spezialisiert, setzt neben dem klassischen Printmedium auch auf die Kombination von Print und neuen Medien – unter anderem in Form des Mediabuches.

Das aktuelle Mediabuch-Projekt erlaubt Besitzern eines Tablets oder eines iPhones eine 3-D-Führung durch die virtuelle Rekonstruktion des mittelalterlichen Mainzer Kaufhauses aus dem 14. Jahrhundert. Mittels QR-Code oder Information On Demand kommt die Verbindung von gedrucktem Buch zum Internet zustande, von wo der Leser virtuell mit gesprochenen Erläuterungen und Musikuntermalung durch ein Bauwerk geführt wird, das seit dem 19. Jahrhundert nicht mehr existiert. Dass solche elektronischen Ausflüge ins Netz ihren Preis haben, ist Teil des Geschäftsmodells.

STEFAN LINDEN

 

 

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v.l.n.r.: Viktor Piel (Leitung Weiterbildung IHK für Rheinhessen), Univ.-Prof. Dr. Stephan Füssel (Leiter d. Instituts f. Buchwissenschaften | Sprecher des Forschungsschwerpunktes Medienkonvergenz), Dr. Annette Nünnerich-Asmus (Geschäftsführende Gesellschafterin des Nünnerich Asmus-Verlags), Dominique Pleimling, M.A. (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Inst. f. Buchwissenschaften), Richard Patzke (Hauptgeschäftsführer IHK für Rheinhessen), Franz Ringhoffer (Geschäftsführer GVG der Stadt Mainz mbH und der Wohnbau Mainz), Karin von der Groeben (Geschäftsführerin Initiative Mainzer Medienwirtschaft), Univ.-Prof. Dr. Matthias Schlesewsky (Professor für Allgemeine Sprachwissenschaft am Department of English and Linguistics der JGU)

 

60 Zuhörer lauschten dem rhetorischen Einstieg in die Marktsituation durch Univ.-Prof. Dr. Stephan Füssel

© IHK Rheinhessen / Stefan Linden
Die Referenten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               Univ.-Prof. Dr. Stephan Füssel ist Inhaber des Gutenberg-Lehrstuhls der Universität Mainz, Leiter des Instituts für Buchwissenschaft und Sprecher des Forschungsschwerpunktes „Medienkonvergenz“ der Johannes Gutenberg-Universität. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur Gutenberg- und Frühdruckforschung, zum Buchhandels- und Verlagswesen und zum Medienumbruch der Gegenwart. Professor Dr. Stephan   Füssel ist unter anderem Herausgeber des „Gutenberg-Jahrbuchs“, der „Mainzer Studien zur Buchwissenschaft“ und der Schriftenreihe „MediaConvergence“. www.buchwissenschaft.uni-mainz.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Univ.-Prof. Dr. Matthias Schlesewsky studierte Chemie, Biologie, Toxikologie und Linguistik in Potsdam und Leipzig. Er schloss 1992 sein Studium mit einem Diplom in Chemie ab und promovierte 1997 in allgemeiner und theoretischer Linguistik zur Verarbeitung syntaktischer Phänomene im Deutschen. Im Jahre 2002 wurde er zum Juniorprofessor für Neurolinguistik am Institut für Germanistische Linguistik der Universität Marburg ernannt. Seit 2008 ist er Professor für Allgemeine Sprachwissenschaft am Department of English and Linguistics der Johannes Gutenberg Universität Mainz. Zu seinem Forschungsschwerpunkt „Sprachverstehen und Gehirn“ hat er bisher über 50 internationale Publikationen veröffentlicht. www.linguistik.uni-mainz.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Annette Nünnerich-Asmus studierte Klassische Archäologie, Alte Geschichte, Ur- und Frühgeschichte in Münster und Köln. Sie promovierte in Klassischer Archäologie. Danach war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Redaktion des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Madrid und des Landschaftsverbandes Rheinland in Xanten tätig. Darauf folgten Stationen als Chefredakteurin der Zeitschrift ANTIKE WELT und Geschäftsführerin der Verlage Phillip von Zabern und Wienand in Köln. Dr. Annette Nünnerich-Asmus ist sie nun geschäftsführende Gesellschafterin der Nünnerich-Asmus Verlag & Media GmbH. Sie ist außerdem Autorin zahlreicher Publikationen und Beiträge. www.na-verlag.de

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Nachrichtenapps und innovative App Angebote!

Univ.-Prof. Dr. H. W. Nienstedt  referierte „zur Übertragbarkeit von Erfolgsmodellen für digitale Angebote aus den USA auf Deutschland am Beispiel von Apps für Nachrichtenangebote“. Die Studie vergleicht die ermittelten Eigenschaften der 200 erfolgreichsten US-Nachrichten-Apps für das IPhone mit den Bedürfnissen deutscher Nutzer und liefert Hinweise auf eine nutzerorientierte Entwicklungsstrategie für innovative App Angebote. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede in den Nutzungspräferenzen bei den beiden Kulturen. Hier lesen Sie die Studie Erfolgsfaktoren von Nachrichtenapps - Vergleich D-USA nach.

Holger Mannweiler, Geschäftsführer der match2blue holding GmbH, erläuterte die Paradigmen Internetnutzung und mobile (Internet-) Nutzung. Seine Überlegungen basieren auf der Art der Informationsbeschaffung des Rezipienten. Die Anforderungen einer erfolgreichen mobilen App im Medienbereich stellte er am Beispiel der App „Dealdevil“ dar: diese revolutioniert das klassische Einzelhandelsmarketing und stellt auch ein attraktives digitales Geschäftsmodell für Verlage dar. Zur Präsentation m2b the new mobile paradigm

Yvonne Abbel, Projektmanagerin Geschäftsentwicklung bei der Rhein-Main Multimedia GmbH, präsentierte die „Entwicklung der mobilen Applikationen der Verlagsgruppe Rhein Main“. Frau Abbel zeigte die Entstehung der entstandenen News-App, über die sich die Leser ihre Zeitung schließlich flexibel selbst zusammenstellen können: News-App Rhein-Main Presse

 

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v.l.n.r.: Karin von der Groeben (Geschäftsführerin Initiative Mainzer Medienwirtschaft, Dr. Jörn W. Röper (Geschäftsführer der VRM), Holger Deets (Leiter Personal der VRM), Ulla Niemann (Redakteurin, VRM), Richard Patzke (Hauptgeschäftsführer der IHK für Rheinhessen), Yvonne Abbel (Projektmanagerin der Rhein Main Multimedia GMBH), Univ.-Prof. Dr. Heinz Werner Nienstedt (Professur für Medienmanagement der JGU Mainz), Holger Mannweiler (CFO der match2blue holding GmbH)

 

 

 

 

 

 

v.l.n.r. Univ.-Prof. Dr. Stephan Füssel (Leiter des Instituts f. Buchwissenschaft, Sprecher des Forschungsschwerpunktes Medienkonvergenz), Dr. Jörn W. Röper, Richard Patzke

Richard Patzke

© IHK Rheinhessen / Stefan Sämmer

 

Die Referenten:

Univ.-Prof. Dr. Heinz-Werner Nienstedt studierte Wirtschaftsingenieurwesen, Fachrichtung Maschinenbau (Vordiplom) und Volkswirtschaftslehre an der TU Berlin. Der studierte Diplomvolkswirt ist seit 2003 Universitätsprofessor für Medienwirtschaft am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Neben seiner Lehrtätigkeit publiziert er zu den Themen Markenmanagement u.v.m.. Heinz-Werner Nienstedt führten Stationen in verschiedenen großen Medienunternehmen, z.B. bei der Bertelsmann AG, in den Vorsitz der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH, die Geschäftsführung der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH und auch in verschiedene Gremienmitgliedschaften namhafter Player der Medienbranche. www.uni-mainz.de

 

Yvonne Abbel ist als Projektmanagerin Geschäftsentwicklung bei der Rhein Main Multimedia GmbH, dem digitalen Tochterunternehmen der Verlagsgruppe Rhein Main, tätig. Zuvor studierte sie Soziologie, Medienmanagement und Filmwissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. In ihrer Abschlussarbeit beschäftigte sie sich mit dem Thema „Erfolgschancen webbasierter Unternehmensgründungen“. Mit der Mainzer Medienlandschaft ist sie aufgrund zahlreicher Nebentätigkeiten und Hospitationen – u.a. in der Programmplanung des ZDF und der Formatentwicklung der Multipass Media GmbH & Co. KG – bestens vertraut. www.vrm.de

 

Holger Mannweiler wurde 1975 in Kaiserslautern geboren. Der CFO und Gründer - gemeinsam mit Stephanie Renda – von match2blue, war als Dipl.-Physiker (Universität Mainz und Stanford University) und M.B.A. Berater bei McKinsey mit den Schwerpunkten Risikomanagement in Banken, IT und Entrepreneurship. Der Serial Entrepreneur und Businessangel berichtet beim Forum über den Paradigmenwechsel Internet und Mobile Anwendungen. Holger Mannweiler ist verheiratet und hat zwei Kinder. www.match2blue.de

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Telemedien und ihr rechtlicher Rahmen

Universitätsprofessor Dr. Dieter Dörr stellte das Thema "Telemedien und ihr rechtlicher Rahmen“ anhand wissenschaftlicher Untersuchungen einem interessierten Publikum der Initiative Mainzer Medienwirtschaft dar. Dabei berücksichtigte er die Aspekte Online-Presse sowie den öffentlich-rechtlichen und den privaten Rundfunk. Beide Bereiche sind voneinander abzugrenzen; bei der Bewertung der Telemedien ist die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes von zentraler Bedeutung. Hier können Sie seinen Vortrag nachlesen!

Bruno Hege, Account-Manager des Content-Providers "Tel-A-Vision Media Networking GmbH" berichtete auch über rechtliche Fragen, denen er bei der Erstellung und Betreuung von Inhalten und der Programmierung von Internetportalen mit kulturellem Schwerpunkt begegnet. Herr Hege präsentierte die Darstellung und Umsetzung von Kinoprogrammen am Beispiel des Portals KinoHeute.de.

Daniel Beißmann, Geschäftsführer des „Autorenkombinats“, produziert für Kunden wie ZDF und 3sat Informations- & Unterhaltungs-Formate. Er erklärte, wie im aktuellen Medien-Zeitalter – gekennzeichnet durch Schnelllebigkeit von Nachrichten, durch Diskussionen um Urheberrechte und durch hohen Zeitdruck – trotzdem gute journalistische Arbeit geleistet werden kann. Hier stellte Daniel Beißmann prägnant und greifbar seinen journalistischen Alltag vor.

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Univ.-Prof. Dr. Dieter Dörr (Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht sowie Medienrecht der JGU Mainz)

v.l.n.r.: Richard Patzke (Hauptgeschäftsführer der IHK für Rheinhessen), Bruno Hege (Account-Manager der Tel-A-Vision Media Networking GmbH), Karin von der Groeben (Geschäftsführerin der Initiative Mainzer Medienwirtschaft), Univ.-Prof. Dr. Dieter Dörr, Prof. Dr.-Ing. Gerhard Muth (Präsident der Fachhochschule Mainz)

Richard Patzke

Daniel Beißmann (Inhaber des Autorenkombinats)

Bruno Hege 

v.l.n.r.: Friedrich Roeingh (Chefredakteur Allgemeine Zeitung), Richard Patzke, Bruno Hege, Univ.-Prof. Dr. Dieter Dörr, Daniel Beißmann, Prof. Dr.-Ing. Gerhard Muth

 © IHK Rheinhessen/ Gabi Rückert

 

 Die Referenten:

Universitäts-Professor Dr. Dieter Dörr ist seit 1.10.1995 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht, sowie Medienrecht der JGU Mainz. Neben Lehrtätigkeiten an verschiedenen deutschen Universitäten und Instituten arbeitete der Medienrechtler als Justitiar beim Saarländischen Rundfunk. Universitäts-Professor Dr. Dörr leitete auch als Direktor das Institut für Europäisches Medienrecht (EMR) in Saarbrücken, bevor er 2000 Direktor des Mainzer Medieninstituts wurde. Neben Forschung und LL.M. ist dort auch die Fachanwaltsausbildung für Urheber- und Medienrecht möglich.  www.uni-mainz.de             

 

Daniel Beißmann ist Autor, Produzent und Inhaber des Autorenkombinats, welches er 2007 gründete. Das Autorenkombinat ist eine TV-Produktionsfirma, die unter anderem informative und unterhaltende Beiträge für die Sender ZDF, 3sat und arte produziert. Dabei versteht sich das Autorenkombinat als Full-Service-Partner, der von der Entwicklung von Drehbüchern, über den Dreh und den Schnitt bis hin zur Grafik-Animation, die Vertonung, Sprachaufnahme und das Ausspielen auf sendefähigen Datenträgern alles anbieten kann. Daniel Beißmann hat nach seinem Studium der Politik-, Geschichts- und Literaturwissenschaften als Autor und Redakteur für verschiedene Redaktionen innerhalb des ZDF gearbeitet. In seiner Freizeit engagiert er sich u. a. ehrenamtlich bei den Wirtschaftsjunioren Mainz (Rheinhessen). www.autorenkombinat.tv

 

Bruno Hege ist als Account-Manager bei der Tel-A-Vision Media Networking GmbH insbesondere für die Kundenbetreuung im Bereich Kino-Content zuständig. Nach einem geisteswissenschaftlichen Studium an der Johannes Gutenberg-Universität
und der Université de Bourgogne in Dijon kam er 2006 für ein Volontariat als Online-Redakteur zur Tel-A-Vision. Das Thema "Kino", ein Schwerpunkt der Tel-A-Vision, wird von ihm hauptverantwortlich betreut und weiterentwickelt.                                     www.tel-a-vision.de/kino                                 

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Computerspiele zum Lernen?!

Dieser Frage ging das 4. Forum an der Johannes Gutenberg-Universität nach:

Vorgestellt wurden Forschungsprojekte der Fächer Medienpädagogik und Erziehungswissenschaft. Professor Dr. Stefan Aufenanger präsentierte mit Luise Ludwig das Projekt: "iPad-Nutzung in Schulen", welches nach den Bedingungen zur Verbesserung der Lehr- und Lernkultur fragt. Das Projekt „Computerspiele zum Lernen?!“ unterbreitet Vorschläge zur Entwicklung neuer Ansätze von „game-based learning“ als Lernumgebung. 

Zur  Präsentation.      

Die Firma EnterTrain Software GmbH, vertreten durch deren Geschäftsführer Herrn Prof. Dipl.-Ing. Jirka Dell`Oro-Friedl, stellte das Projekt „ExperiMINTe“ dar. Die didaktisch-interaktive Anwendung aus dem Bereich Naturwissenschaften gewann 2010 den Computerspielpreis in der Kategorie „Bestes Serious Game“. 

 

 

V.l.n.r.: Richard Patzke (Hauptgeschäftsführer der IHK für Rheinhessen), Univ.-Prof. Dr. Stefan Aufenanger (Dekan FB 02), Karin von der Groeben (Geschäftsführerin der Initiative Mainzer Medienwirtschaft), Univ.-Prof. Dr. Stephan Füssel (Leiter des Instituts f. Buchwissenschaften, Sprecher des Forschungsschwerpunktes Medienkonvergenz), Viktor Piel (Leiter Weiterbildung der IHK für Rheinhessen)

© Viktor Piel

 

 

Die Referenten:

 

Univ.-Prof. Dr. Stefan Aufenanger, geboren 1950, studierte Erziehungswissenschaft, Soziologie, Psychologie und Kunstgeschichte an der Universität Mainz mit den Abschlüssen Diplom in Pädagogik, Promotion in Soziologie. Der Ruf der Professur Erziehungswissenschaft und Medienpädagogik führte den jetzigen Dekan des Fachbereichs 02 an die Universität nach Hamburg, bevor er 2005 wieder zurück in die Domstadt kehrte. Der Mitherausgeber pädagogischer Fachzeitschriften ist Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Vereinigungen (u.a. DGPuK, DGS, JFF). Seine Arbeit beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen „Familie und Medien“ sowie „Multimedia und Lernen“. www.uni-mainz.de  www.aufenanger.de

 

Prof. Dipl.-Ing. Jirka Dell'Oro-Friedl, gebürtiger Mainzer, entwickelt Computerspiele seit den frühen 1980ern. 1997 gründete er die Firma EnterTrain GmbH für Spiel- und Lernsoftware. Neben vielen Trainingsprogrammen, insbesondere für die Daimler AG, konnte er an Spieleproduktionen wie „Opera Fatal“, „Spellforce“, „Techforce“ und ExperiMINTe“ mitwirken. Letztere beiden wurden mit dem Deutschen Computerspielpreis in der Kategorie „Serious Games“ ausgezeichnet, wofür er sich als Konzepter und Entwickler maßgeblich mitverantwortlich zeichnet. Seit dem Jahr 2000 war er zudem als Gastdozent an der Fachhochschule Mainz tätig. Im Herbst 2010 erhielt er schließlich den Ruf auf die Professur „Anwendungskonzeption unter besonderer Berücksichtigung von Gamedesign“ an der Hochschule Furtwangen. www.entertrain.de         

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Erfolgsfaktoren für Plattformen des e-commerce

Universitätsprofessor Dr. H. W. Nienstedt präsentierte das Projekt: "Untersuchung von Erfolgsfaktoren für Plattformen des e-commerce am Beispiel von Jobmärkten":
Jobmärkte sind Plattformen, die Anbieter und Nachfrager auf dem Stellenmarkt zusammenbringen. Auf der Basis einer Befragung von Stellensuchenden und Stellenanbietern auf führenden deutschen Jobmärkten sollten Erfolgsfaktoren für diese Online Angebote identifiziert werden. Im Mittelpunkt der Untersuchung standen die Fragen: welche Faktoren beeinflussen die Zufriedenheit mit der Leistung der Plattformen, welche tragen zur Loyalität der Nutzer bei? Welche Faktoren sind Basisfaktoren, die, wenn sie schlecht beurteilt werden, die Nutzerzufriedenheit negativ, wenn sie gut beurteilt werden jedoch nicht positiv beeinflussen?  Im Ergebnis zeigt sich, dass für diesen – wie wohl auch für jeden anderen Marktplatz – ausgehend von der allgemeinen Erfolgsfaktorenforschung eine differenzierte Analyse der Wirkung von Erfolgsfaktoren notwendig und lohnenswert ist.

Max Gärtner, Gesellschafter und Mitbegründer von "Vicampo.de", stellte die Chancen onlinebasierter Weinvermarktung dar:
Vicampo.de bietet über seine Plattform Winzern den direkten Zugang zu Weinkäufern und Weinkäufern den direkten Zugang zu Winzern. Vicampo übernimmt die Online -Präsentation der Winzer und ihrer Weine, das Marketing im Netz, den Online-Bestellvorgang und die Zahlungsabwicklung. Bestellte Weine werden direkt vom Winzer an den Kunden geliefert. Umfangreiche Informations- und Suchfunktionen ermöglichen dem Weininteressierten die Orientierung im reichhaltigen Qualitätsangebot von derzeit 120 ausgewählten deutschen Winzern.

Steffen Boller, geschäftsführender Gesellschafter von LeihDeinerStadtGeld GmbH berichtete über innovative Formen, durch die Kommunen notwendige Investitionssummen von den Bürgern leihen können. LeihDeinerStadtGeld.de unterstützt Kommunen und Bürger bei der direkten Finanzierung kommunaler Projekte durch festverzinsliche Bürgerkredite. Kommunen wird so eine neue Finanzierungsquelle eröffnet. Bürgern wird eine neue Form der Geldanlage ermöglicht, die Zwecken dient, mit denen sie sich identifizieren. Über die Projektprofile kann sich der interessierte Bürger auf der Website umfassend informieren. LeihDeinerStadtGeld.de übernimmt die Kommunikation der lokalen Vorhaben und die gesamte Abwicklung des Bürgerkredits sowie die Verwaltung aller dazugehörigen Dokumente.
 

v.l.n.r.: Max Gärtner (Gesellschafter & Mitgründer vicampo.de), Richard Patzke (Hauptgeschäftsführer IHK für Rheinhessen), Steffen Boller (Geschäftsführer LeihdeinerStadtGeld GmbH) Uni.-Prof. Dr. Stephan Füssel (Leiter des Instituts f.  Buchwissenschaft & Sprecher des Forschungsschwerpunktes Medienkonvergenz), Christopher Sitte (Wirtschaftsdezernent Stadt Mainz), Uni.-Prof. Dr. Heinz-Werner Nienstedt (Inhaber der Professur für Medienmanagement an der JGU Mainz)

© IHK Rheinhessen/ Kristina Schäfer

 

Die Referenten:

Univ.-Prof. Dr. Heinz-Werner Nienstedt studierte Wirtschaftsingenieurwesen, Fachrichtung Maschinenbau (Vordiplom) und Volkswirtschaftslehre an der TU Berlin. Der studierte Diplomvolkswirt ist seit 2003 Universitätsprofessor für Medienwirtschaft am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Neben seiner Lehrtätigkeit publiziert er zu den Themen Markenmanagement u.v.m.. Heinz-Werner Nienstedt führten Stationen in verschiedenen großen Medienunternehmen, z.B. bei der Bertelsmann AG, in den Vorsitz der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH, die Geschäftsführung der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH und auch in verschiedene Gremienmitgliedschaften namhafter Player der Medienbranche. www.uni-mainz.de

 

 

Max Gärtner ist Gesellschafter  und Mitgründer von Vicampo.de, Wine-in-Black.de (2011) und weinwelt-rheingau.de (2009). Zunächst begann Max Gärtner sein Studium zum Diplom Medienwirt an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz im Jahr 2006. Zuvor erhielt er ein Stipendiat der Studienstiftung. Er absolvierte außerdem ein Full-Time MBA an der Rotterdam School of Management/ AGSM Sydney (2010), bevor Max Gärtner als Senior Consultant bei Bain & Company (Schwerpunkt Handel & Konsumgüter) (2007-2011) tätig wurde. www.vicampo.de

 

 

Steffen Boller ist geschäftsführender Gesellschafter der LeihDeinerStadtGeld GmbH und Ansprechpartner für Kommunen in Nord- und Ostdeutschland. Als Experte für den Einsatz von Informationstechnologien zur Bürgerfinanzierung verantwortet er den integrierten Abwicklungsprozess und die Datensicherheit bei Bürgerkreditprojekten. Steffen Boller hat nach seiner Ausbildung zum Investmentfondskaufmann und Stationen in der Informationstechnologie und der Unternehmensberatung, 2011 gemeinsam mit zwei Kommilitonen die LeihDeinerStadtGeld GmbH aus dem Studium der Betriebswirtschaftslehre heraus in Mainz gegründet. www.leihdeinerstadtgeld.de